Der WORTFOLIO-Blog: Identität I oder Eine wunderbare Erfindung

Vor einiger Zeit habe ich mich an dieser Stelle damit beschäftigt, was Komplexität ausmacht und welche Konsequenzen das für unser Verhalten und Handeln hat oder haben sollte. Und ich habe mich etwas später mit der Funktion von Symbolen und Ritualen in Organisationen befasst. Heute möchte ich die beiden Themen gewissermaßen zusammenführen und einen grundlegenden Aspekt menschlicher Kultur etwas näher beleuchten, der auch für die Organisation von (Zusammen-)Arbeit in Unternehmen eine bedeutsame Rolle spielt: die Rede ist von menschlicher Identität.

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Briefe an das Patenkind: Komplexität

Liebe Franziska, 279 Wörter, so hast Du irgendwo gelesen, umfassten die 10 Gebote; die EU-Verordnung über den Import von Karamell-Bonbons hingegen zähle stolze 25.911 Wörter. Das gibt Dir zu denken.
Der Befehl übrigens, mit dem Göring Heydrich zur sogenannten Endlösung der Judenfrage beauftragte, umfasste sogar nur 88 Wörter. Natürlich ist das polemisch. Das Unbehagen, das in dem von Dir zitierten Satz zum Ausdruck kommt – auch wenn er so nicht stimmt, denn es hat diese Verordnung über Karamellbonbons tatsächlich gar nie gegeben – dieses Unbehagen teile ich wohl. Ich will aber etwas zu bedenken geben:

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Der WORTFOLIO Blog: Komplexität

Die Welt ist – Achtung! Binsenweisheit! – reichlich komplex. Weiß jeder.
Wenn wir mal setzten, dass Menschen Dinge eher nicht – oder jedenfalls nicht so oft wie wir behaupten – aus Dummheit, Böswilligkeit oder Verrücktheit tun, sondern Gründe für ihr Handeln haben, dann könnte es sich lohnen, Komplexität einmal etwas genauer zu betrachten. Wenn wir besser verstehen, was Komplexität eigentlich ist, verstehen wir vielleicht auch besser, was den Umgang damit so schwer macht.

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