Briefe an das Patenkind: Die gute Sache

Liebe Franziska, lästig findest Du die Demokratie manchmal und mühselig, alles möglich immer erst ausdiskutieren zu müssen. Du bewunderst Menschen, die das, was sie als richtig erkannten, durchsetzten – auch wenn sie dabei Regeln verletzten mussten.

mehr dazu

Der WORTFOLIO Blog: Mach es klein

“Mach es klein”. Das sagte meine Feldenkrais-Lehrerin immer zu mir. “Und dann mach die Hälfte davon”. Für jemanden wie mich, der früher viel Sport gemacht hatte, war das nicht nur befremdlich, sondern auch bemerkenswert schwer umzusetzen. Aber so lehrreich.
Kleine Schritte machen, ist eigentlich immer eine ziemlich gute Idee. Schon alleine deshalb, weil eine der beliebtesten Selbstbehinderungs-Strategien darin besteht, Dinge über Gebühr groß zu machen. So groß, dass es dann gar kein Wunder mehr ist und völlig verständlich, dass es – was auch immer es ist – nicht klappt.

mehr dazu

Der WORTFOLIO Blog: Fehlerkultur. Über das Waten in Blut und das Reiten toter Pferde

“Ich bin einmal so tief in Blut gewatet, dass, wollt’ ich im Waten stillesteh’n, Rückkehr so schwierig wär’s als ganz durchzugeh’n.” (Shakespeare, Macbeth, Akt III, Szene 4).
So isser, der Massenmörder: Weil er jetzt eh schon so viele umgebracht hat, kann er auch gleich weiter seine Umgebung entvölkern. Was soll’s. Ist eh schon um’s Eck. Eine gewisse Beharrlichkeit im Verfolgen des einmal eingeschlagenen Weges wird man ihm nicht absprechen können, dem schottischen König.
[…]
Ersetzen wir das Blut einmal ganz allgemein durch Übeltaten, Unterlassungen, Fehlverhalten. Oder machen wir’s noch kleiner: Durch Projekte, die man verantwortet und bei denen sich deutlich abzeichnet, dass sie nicht die Ergebnisse zeitigen werden, die sie ursprünglich mal zeitigen sollten.

mehr dazu

Der WORTFOLIO Blog: Komplexität

Die Welt ist – Achtung! Binsenweisheit! – reichlich komplex. Weiß jeder.
Wenn wir mal setzten, dass Menschen Dinge eher nicht – oder jedenfalls nicht so oft wie wir behaupten – aus Dummheit, Böswilligkeit oder Verrücktheit tun, sondern Gründe für ihr Handeln haben, dann könnte es sich lohnen, Komplexität einmal etwas genauer zu betrachten. Wenn wir besser verstehen, was Komplexität eigentlich ist, verstehen wir vielleicht auch besser, was den Umgang damit so schwer macht.

mehr dazu

Der WORTFOLIO Blog: Persönliche Weiterentwicklung und Karate. Entwicklungsmaßnahmen in der Praxis

Ich habe mir ein neues persönliches Entwicklungsziel gesetzt: nach 20 Jahren Pause möchte ich wieder ins Karate-Training einsteigen.
[…]
Genauso gut könnte ich – wenn es hier tatsächlich nicht um meine ganz persönliche und private Entwicklung ginge – beschließen, mein Konfliktverhalten zu verbessern oder meine Presentation Skills. Oder mein Zeitmanagement. Das Thema ist egal.

Meine Entwicklungsaufgabe unterscheidet sich also nicht prinzipiell von Entwicklungsaufgaben, wie wir sie aus den allseits beliebten Mitarbeitergesprächen kennen.

mehr dazu

Der WORTFOLIO Blog: Im Gehen lernen

“Ich reite in die Stadt. Alles andere ergibt sich.” (Clint Eastwood)

Ein Westernheld bereitet sich nicht vor. Er definiert keine Ziele und keine Meilensteine für die Veränderungsprozesse, die er aller Voraussicht nach anstoßen wird. Er feilt nicht an seiner Kommunikationsstrategie, erhebt im Vorfeld keine relevanten Kennzahlen und er kalkuliert keine Budgets. Er plant keine Kick-Off-Meetings und keine Townhall-Veranstaltungen. Bei Sounding Boards denkt er an die losen Bodendielen im Saloon.

mehr dazu

Der WORTFOLIO Blog: Mitarbeitergespräche

Heißa, es ist mal wieder Zeit für’s alljährliche Mitarbeitergespräch! Alle freuen sich schon wie Bolle. Juhu, das wird ein Spaß. Endlich mal wieder mit dem Chef / der Chefin respektive mal wieder mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprechen.So recht frei von Leber weg. Man kommt ja sonst nicht dazu.

Okay. War ein Witz.

mehr dazu